Alles für die Kunst - Kunst für alle
Der gemeinnützige Kunstverein Blankenese e.V. fördert die zeitgenössische Kunst, die Kunst im öffentlichen Raum und die Schaffung von Voraussetzungen für die aktive Teilnahme aller interessierten Bürger*innen am kulturellen Leben, sowie die praktische ästhetische Bildung der Bevölkerung, den künstlerischen Nachwuchs und die künstlerische Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschengruppen.
Liebe Kunstfreundin, lieber Kunstfreund,
im Februar möchten wir Sie auf die Ausstellung eines unserer Vereinsmitglieder aufmerksam machen – eine fotografische Annäherung an den Horizont, die den Blick weitet, im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Ausstellung lädt nicht nur dazu ein, Weite neu zu erleben, sondern auch darüber nachzudenken, was ein Horizont eigentlich ist, warum er uns so fasziniert – und weshalb unveränderte Fotografie in einer Zeit digitaler Bildwelten eine besondere Kraft entfalten kann.
Wir nehmen Sie mit auf eine kleine gedankliche Reise zwischen Wahrnehmung, Wirklichkeit und neuen Perspektiven.
AUSSTELLUNG: >>Horizonte – Gibt es die?<< Fotografie von Heiner Leiska
Horizonte üben seit jeher eine Faszination auf die Menschen aus. Ist der Horizont das Ende der Welt? Geht es dahinter weiter, und wenn ja, wie?
Heiner Leiska war sich als kleiner Junge sicher, dass es hinter dem Horizont weitergeht, und wollte diesem Phänomen als Kapitän entgegenfahren. Eine Sehschwäche verwehrte ihm diesen Berufsweg, aber nicht den Wunsch den Horizont näher zu erforschen. Als Fotograf nähert er sich dem Horizont immer wieder an, und wartete auf den perfekten Augenblick, wenn Himmel und Wasser Bilder malten.
Der Horizont ist die Konstante in einem Raum voller Farben, Formen, Licht und Dynamik. Die Natur ist das Schauspiel und der Horizont die Bühne.
Jedes Exponat hält eine Stimmung fest, die tatsächlich so gewesen ist. Es fanden keine Veränderungen anhand der heutigen bildbearbeitenden Möglichkeiten statt. Es ist die wahre Natur. Das wahre Leben.
Wie faszinierend ein gerader Strich sein kann, der eigentlich gar nicht existiert, möchte Heiner Leiska mit dieser Ausstellung in den Fokus rücken.
Er lädt uns ein, über die Betrachtung der Exponate hinaus zu reflektieren, inwiefern wir in unseren Vorstellungen vielleicht noch auf „Horizonte“ treffen. Wenn ein Horizont ein „Ende“ für unsere sichtbare Wahrnehmung ist, wobei wir heute wissen, dass es ihn eigentlich nicht gibt, sondern er ein Konstrukt unserer Wahrnehmung ist, wie verhält es sich dann mit dem Weltall, oder mit der „Zeit“? Was würde das konsequenterweise für unsere Vorstellung von einem Lebensende bedeuten?
Lassen Sie die Horizonte auf sich wirken. Betrachten Sie die Exponate mit einem analytischen und einem poetischen Auge. Welche Räume tun sich in ihnen auf?
Wo? Blankeneser Hauptstr. 162
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8:30 bis 13:30 Uhr
Vernissage am Dienstag, den 24.2. von 18 bis 20 Uhr – ohne Anmeldung
Ausstellungsdauer: 24.2. bis 24.4.2026
📷 Warum unveränderte Fotografie heute besonders ist
Wir leben in einer Zeit, in der Bilder permanent optimiert werden. Farben werden intensiviert, Himmel dramatisiert, Stimmungen verstärkt. Künstliche Intelligenz erschafft Welten, die nie existiert haben – und dennoch vollkommen überzeugend wirken.
Vor diesem Hintergrund bekommt unveränderte Fotografie eine neue Bedeutung.
Wenn Heiner Leiska bewusst auf digitale Manipulation verzichtet, ist das mehr als eine technische Entscheidung. Es ist eine Haltung. Die Fotografien zeigen Momente, die genau so stattgefunden haben – mit dem Licht, der Stimmung und der Zufälligkeit des Augenblicks.
Gerade beim Motiv des Horizonts wird das spürbar: Eine Linie, die wir als klar und eindeutig wahrnehmen, existiert in Wirklichkeit nicht. Sie entsteht durch Perspektive, durch Licht, durch unsere Wahrnehmung. Und doch ist sie real erfahrbar.
Unveränderte Fotografie macht diese Spannung sichtbar: zwischen Wirklichkeit und Interpretation, zwischen dem, was ist, und dem, was wir darin sehen.
Vielleicht liegt heute darin ihre besondere Kraft – sie vertraut darauf, dass die Welt selbst stark genug ist, um zu berühren.
🤝 Mitmachen & Dranbleiben
Unser Kunstverein ist vollständig ehrenamtlich organisiert und lebt vom Engagement vieler. Ob beim Ausstellungsaufbau, bei Veranstaltungen oder durch Ihre Mitgliedschaft – jede Unterstützung trägt dazu bei, Kunst vor Ort lebendig zu halten.
Derzeit suchen wir insbesondere Fördermitglieder sowie neue Ausstellungsflächen. Vielleicht verfügen Sie über Geschäftsräume, Praxisflächen, Büroräume oder andere öffentlich zugängliche Orte? Oder Sie kennen jemanden, der über solche Flächen verfügt? Kunst im eigenen Unternehmen kann ein starkes kulturelles Statement sein – sie schafft Atmosphäre, lädt zum Dialog ein und macht Räume lebendig. Gleichzeitig ermöglichen Sie unseren Vereinsmitgliedern Sichtbarkeit und neue Begegnungen.
Wenn Sie sich engagieren möchten – sei es durch eine Fördermitgliedschaft, durch die Bereitstellung von Ausstellungsflächen oder durch persönliche Unterstützung – freuen wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme unter: kontakt@kunstvereinblankenese.de
Gemeinsam öffnen wir neue Horizonte. Mehr unter: kunstvereinblankenese.de/foerdermitgliedschaft-sponsoring/
AUSSTELLUNG >>Drucken ist ein Abenteuer <<
Wo?
In der Volkshochschule Hamburg West, Waitzstr. 31, 22607 Hamburg, Haus A
Wann?
Zu den Öffnungszeiten der VHS (in den HHer Schulferien und meistens an den Wochenenden geschlossen)
Was?
Große Druckgrafik – Ausstellung
Führungen:
ausgeführt durch Daniela Holz (Tedela) am 16.3. und 23.3.26
je eine Führung durch die Ausstellung ab 18:00 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich
kostenfrei
barrierefrei (Fahrstuhl)
KREATIVES UPCYCLING–ABGELAUFEN!!!!
Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Müll, Müllvermeidung, Umwelt und Nachhaltigkeit.
In dieser Ausstellung stehen Kunstwerke im Mittelpunkt, die die Künstler meist direkt zu diesem Thema gemacht haben. Es wird ungewöhnlich, aber spannend werden – freuen Sie sich auf eine vielseitige Ausstellung mit verschiedenen Materialien, Bildern, Collagen und Objekten, hängend und stehend. Jeder Künstler bietet seine eigene Sichtweise auf Müllvermeidung und Nachhaltigkeit – so kommen viele Perspektiven zusammen.
Eines haben alle gemeinsam: Jeder Beitrag setzt Zeichen, wirft Fragen auf und erinnert daran, dass unsere Erde einzigartig ist. In einer Zeit globaler Krisen stellt sich die Frage der Verantwortung für kommende Generationen.
Begleittexte zu den Werken erklären die Entstehung und liefern weitere Hintergrundinformationen.
Kuratiert wurde die Gemeinschaftsausstellung von der Künstlerin Nataly Meenen aus dem Kunstverein Blankenese.
AUSSTELLUNG >>Fidele Fauna!<< — Leider haben Sie diese verpasst !!!
Ein Krokodil am Strand von Altona oder eine wilde Schweinehorde als fiktive Namensgeber der Elbinsel Schweinesand – Eine große Gemeinschaftsausstellung zeigt Bilder von kleinen, großen, gefährlichen, kuscheligen oder skurrilen Tieren.
„Wir glauben, dass die Vielfalt der Ausstellung generationenübergreifend für großen Kunstgenuss und Kunstvergnügen sorgen kann, und freuen uns schon sehr darauf, diesen künstlerischen Zoo auf das Publikum loszulassen“, sagt Malerin und Grafikerin Miriam Diezmann, die seit 2 Jahren für die Ausstellungen in der Galerie der Elbschloss Residenz verantwortlich ist.
In ganz unterschiedlichen Kunststilen nähern sich die Werke der Tierwelt und zeigen, in welcher künstlerischen Bandbreite man sich mit dem Thema auseinandersetzen kann.
Hier: Das Tier und der Mensch in charmanter Koexistenz: ein Elefantenbaby, dass mitlesen will. Dort: Vögel, die dem Eisbadenden die Anziehsachen stehlen.
Pferde, die uns mit ihrer Energie mitreißen. Große Kulleraugen zum Verlieben. Wachsame Augen, die uns kritisch begegnen.
Die Tierbilder wecken Emotionen in uns. Beruhen die Motive auf realen Begebenheiten, oder folgen sie den Geschichten, die man über sie verbreitet hat? Geschichten, genauer: Gedichte, mit Augenzwinkern, ergänzen einige der Bilder und komplettieren die Ausstellung.
